Beschreibung

Mit der konventionellen Röntgendiagnostik werden mittels Röntgenstrahlen "Durchsichtaufnahmen" von Knochen, Lunge und Bauch angefertigt. Die zu untersuchende Region wird auf eine Speicherfolie "fotografiert" und digital ausgelesen. Unter Durchleuchtung können durch den Arzt Organe wie in einem Film beobachtet und durch gezielte Aufnahmen dargestellt werden. Zur Darstellung von Hohlorganen wie Magen, Darm sowie der Niere und der Blase wird jeweils Kontrastmittel verabreicht. Dies ist durch trinken, Gabe über eine Sonde oder Spritze in eine Vene möglich.
Um die Strahlenbelastung gering zu halten werden heute digitale Techniken verwendet, die die Dosis im Vergleich mit Werten vor 20 Jahren deutlich reduzieren konnten.
Als Anhalt und zum Vergleich: Die Strahlenbelastung einer Lungenaufnahme entspricht in etwa der natürlichen Strahlenbelastung, die Sie zum Beispiel in 2 Wochen Aufenthalt in 2500 m Höhe gegenüber Meereshöhe durch Höhenstrahlung zusätzlich erhalten würden.
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Untersuchungsspektrum
Standardaufnahmen
Herz und Lunge (Rö.-Thorax)
Kopf (Rö. Schädel, NNH, Felsenbeinaufnahme)
Gelenke/Extremitäten (z.B. Rö.-Knie, Hände und Füße)
Wirbelsäule (Rö-HWS, BWS, LWS)
Becken, Hüfte
Spezialaufnahmen
Hände und Füße in Mammographietechnik
Funktionsaufnahmen
Weichteilaufnahmen
Fisteldarstellungen mit Kontrastmittel
Gelenkdarstellung
Arthrographie
Magenuntersuchung
MDP
Dünndarmuntersuchung
Fraktionierte MDP, Sellinck-Technik mit Schlauch
Dickdarmuntersuchung
Kontrasteinlauf mit Barium oder Gastrografin
Darstellung der Venen
Phlebographie digital oder konventionell
Diese Untersuchung wird ab 1.1.08 vom Städtischen Krankenhaus Pirmasens durchgeführt.
Anmeldung: 06331/714-1529
Durchleuchtungen
Zielaufnahmen
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Vorbereitung
Für konventionelle Röntgenaufnahmen (Knochen, Lunge usw.) ist keine besondere Vorbereitung nötig.
Bei Untersuchungen des Magens sollten Sie 12 Stunden nicht essen und trinken. Am Untersuchungstag bitte vorher nicht rauchen.
Bei Untersuchungen des Dickdarms (Colon) im Doppelkontrast sollten 24 Stunden vor der Untersuchung abführende Maßnahmen wie bei Anmeldung erläutert, erfolgen. Am Vortag nur ballastarme Kost bzw. Suppen.
Bei Untersuchungen, die die intravenöse Kontrastmittelgabe erfordern (Angiographie, Niere und Galleröntgen) 2 Stunden vor der Untersuchung nicht essen und trinken.
Teilen Sie uns bitte evtl. bestehende Erkrankungen der Nieren, der Schilddrüse und Allergien unbedingt vorher mit. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls bei Ihrem Hausarzt ob eine der vorgenannten Erkrankungen vorliegt.
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Ablauf
Für die Darstellung der Nieren (Infusionsurogramm) und Gallenwege (i.v. Galle) wird nach einer ersten Aufnahme (“Leeraufnahme“) Kontrastmittel über einen venösen Zugang injiziert. Danach werden in bestimmten zeitlichen Abständen Aufnahmen erstellt, die eine Beurteilung des jeweiligen Organs ermöglichen.
Für die Darstellung des Magens wird zunächst ½ Becher Röntgenkontrastmittel eingenommen. Nach ersten Übersichtsaufnahmen wird ein Brausepulver verabreicht, das den Magen aufweitet und einen plastisch-anatomischen Eindruck ermöglicht. Wenn der Darm mitbeurteilt werden soll, werden sofort anschließend, sowie je nach Weitertransportgeschwindigkeit Ihres Darmes 30 bis 90 Minuten später, Übersichts- und weitere Zielaufnahmen angefertigt.
Zur Darstellung des Dickdarms (Colon-Doppelkontrast) wird nach vorsichtiger Austastung des Enddarmes ein kurzes, weiches Darmrohr eingeführt, das mit einem Ballon den Enddarm abschließt. Nach dem Einlaufen von Kontrastmittel wird Luft gegeben und damit erreicht, dass sich der Darm im Doppelkontrast darstellt. Hiermit wird eine genaue, räumliche Darstellung der Darmwand und eventueller krankhafter Veränderungen erreicht.